Aktuelle Lärmschutzprojekte bundesweit

 

Lärmschutzwand Rheinland-Pfalz Ludwigshafen

Auftraggeber: DB Netz AG in Frankfurt

Ort: Strecke 3522 Mainz- Mannheim (Ludwigshafen)

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Auftragssumme: 2.712.724,27 €

Länge der LSW: 2158m

Art der Ausführung: aktiver Lärmschutz durch Aluminium- Schallschutzelemente

Bauzeitraum: 31.05.2010 – 17.12.2010

Bauzeit: 7 Monate

Besonderheiten:
Zugfrequenz der Strecke 150 Züge tagsüber, 75 Züge nachts
Bereichsabhängige Sperrpausen von 1 Monat Gesamtdauer
Herstellung der Lärmschutzwand während der Sperrpausen mittels gleisgebundener Fahrzeuge/ Geräte
Erdverlegte Kabel queren geplante Lärmschutzsysteme oder liegen im Gründungsbereich
3 Sonderbauwerke (Torsionsbalken)


Das Lärmsanierungsprogramm der DB AG an bestehenden Schienenwegen sieht Lärmschutzmaßnahmen auf der Strecke 3522 Mainz – Mannheim im Abschnitt Ludwigshafen Oggersheim bzw. Friesenheim vor.

Die ARGE he-b Ingenieurbau GmbH und Bauunternehmung Pfaffinger GmbH wurde seitens der DB AG mit der Ausführung dieser Maßnahme betraut. Die Maßnahme umfasste die Errichtung von 3 Lärmschutzwänden mit Höhen von 2 bis 4m über Schienenoberkante und einer Gesamtlänge von 2150m. Eine emissionsarme Bauweise war aufgrund der innerstädtischen Lage des Bauvorhabens in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung nötig und erfordert einen entsprechenden Geräteeinsatz. Die Vielzahl von Versorgungsleitungen, die Konzentration der Arbeiten auf zeitlich weit auseinanderliegende Sperrpausen der Bahnstrecke und die Koordinierung mit anderen Gewerken waren weitere Herausforderungen für den Realisierungszeitraum Juli 2010 bis August 2011.

Die Gründung der Lärmschutzwände erfolgte im Wesentlichen durch Tiefgründung mit Stahlrammrohrpfählen, deren Länge mind. 4m betrug. Dabei wurden Stahlrohre mit einem Durchmesser von 610 mm im Regelabstand von 5m in den anstehenden Baugrund eingebracht. Die erforderlichen Sonderbauwerke wurden mit Einzelfundamenten, Flachgründungen oder Konsolen gegründet. Diese wurden mit Verpresspfählen mit einer Länge von 10,00 bis 12,50m an den Stützwänden verankert. Zusätzlich wurden an zwei Brückenbauwerke Torsionsbalken zur Pfostenmontage hergestellt. Diese wurden im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle verhoben bzw. eingesetzt.

In den Stahlrammrohrköchern wurden 496 Stahlpfosten der Reihen HE-M /B 160 bis HE-M 280 und Winkelpfosten aus 2 Profilen HE-M 160 montiert. Den unteren Abschluss der Lärmschutzwände bilden Betonsockelelemente zwischen den Trägerflanschen als Fertigteile montiert, die sowohl den Spritzwasserschutz der Wandelemente als auch den Ausgleich der unterschiedlichen Geländehöhen zwischen Gleis- und Anliegerseite übernehmen. Die einseitig hochabsorbierenden Aluminiumwandelemente ab Betonsockeloberkante komplettieren die Lärmschutzwände. Die Erdungsarbeiten, die Erstellung der Service- und Rettungstüren inkl. Zugangstreppenanlagen und der Bau des durchgehende Gleisseitigen Wartungsweges vervollständigten die auszuführenden Leistungen.


 


Lärmschutzmaßnahme mit Schallschutzelementen Hessen Bensheim

Auftraggeber: DB Netz AG in Frankfurt

Ort: Strecke 3601 Frankfurt/M – Heidelberg

(Bensheim)

Bundesland: Hessen

Auftragssumme: 2.151.934,89 €

Länge der LSW: 1925m

Art der Ausführung: aktiver Lärmschutz durch Aluminium - Schallschutzelemente

Bauzeitraum: 15.04.2010 – 30.05.2012

Bauzeit vor Ort: 12 Monate

Besonderheiten:
Zugfrequenz der Strecke 230 Züge tagsüber, 120 Züge nachts
Bereichsabhängige Nachtsperrpausen für Fundament-Verbauten
Herstellung der Lärmschutzwand während der Sperrpausen mittels gleisgebundener Fahrzeuge/ Geräte
Erdverlegte Kabel queren geplante Lärmschutzwände oder liegen im Gründungsbereich
3 Sonderbauwerke (Torsionsbalken)


Im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms an Schienenwegen des Bundes beabsichtigt die DB AG Lärmsanierungsmaßnahmen im Bereich der Strecke 3601 Frankfurt/M – Heidelberg; Bensheim.

Die ARGE he-b Ingenieurbau GmbH / Bauunternehmung Pfaffinger GmbH wurde damit beauftragt und verwendete hierfür Lärmschutzsysteme kurz LSS in Form von Aluminiumwänden. Die Höhe der Schutzwände beträgt 3m. Eine emissionsarme Bauweise war aufgrund der unmittelbaren Nähe des Bauvorhabens zur Wohnbebauung nötig und erfordert entsprechenden Geräteeinsatz.

Je nach Streckenabschnitt wurden entweder einseitig oder beidseitig hoch absorbierende Lärmschutzsysteme aus Leichtmetall in einer Gesamtlänge von 1925m hergestellt.

Die Gründung der Lärmschutzwand erfolgte durch Tiefgründung auf Rammpfählen, dabei wurden Stahlrohre mit einem Durchmesser von 610mm im Abstand von 5,0m in den Untergrund eingebracht. Je nach Erfordernis gründet man bei Sonderbauwerken durch Einzelfundamente mit Kleinverpresspfähle.

Zwischen den bereits erwähnten Stahlrohren wurde eine kraftschlüssige Verbindung zu den Stahlträgern hergestellt. Darüber hinaus befinden sich Betonsockelelemente mit einer Mindesthöhe von 50cm in den Abständen der Stahlträger. Auf diesen Sockelelementen verlegten die Facharbeiter 50cm hohe Schallschutzelemente bahnseitig hoch absorbierend und im Bereich von gleisparallelen, viel befahrenen Straßen beidseitig absorbierend.



 

 

Lärmschutzmaßnahme Bayern Penzberg

Auftraggeber: McDonald’s Deutschland Inc.,

Drygalski Allee 51, München

Ort: Penzberg, McDonald’s, Seehaupter Str. 56

Bundesland: Bayern

Länge der LSW: 42 m

Art der Ausführung:
Aufstockung einer LSW um 60cm auf einer Länge

von 28m um 110cm auf einer Länge von 12m
Reparatur und Verlängerung der Lärmschutzwand

(Holzelemente)

Bauzeitraum: 11.07.2011 – 18.07.2011

Bauzeit: 1 Woche

 

Im Zuge der Erweiterung des McDonald´s Restaurants in Penzberg wurde eine Verlängerung und Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand vorgenommen.

Mit der Ausführung dieser Arbeiten wurde die Bauunternehmung Pfaffinger GmbH betraut. Die Ausführung erfolgte inklusive der Erstellung der Ausführungsplanung und prüffähigen Statik, mit Erbringung der notwendigen Fundamentierungs- und Erdarbeiten und der entsprechend der Bauausführung notwendigen Verkehrssicherung im Zeitraum Juni / Juli 2011.

Die einseitig hochabsorbierende Holzlärmschutzwand wurde im Bereich von 11 Feldern um 1,10 bzw. 0,60m erhöht, um 1 Feld verlängert und im Bereich von 20 m² durch den Austausch beschädigter Wandelemente instandgesetzt. Die reine Ausführungszeit vor Ort betrug 3 Werktage.

 

 

Lärmschutzmaßnahme Bayern Markt Schwaben

Auftraggeber: DB Netz AG in Frankfurt

Ort: Bahnhof Markt Schwaben, Bahnhofstraße 24

Bundesland: Bayern

Länge der LSW: 24,0 m

Art der Ausführung:
Barrierefreier Ausbau Bahnhof Markt Schwaben
Lärmsanierung Bahnhof Markt Schwaben

Bauzeitraum: 05.07.2010 – 03.09.2011

Bauzeit: 14 Monate

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Markt Schwaben bzw. des Neubaus der Treppen- und Aufzugsanlagen Nord- und Südzugang wurde ebenfalls eine Lärmsanierungsmaßnahme vorgenommen.

Die DB AG beauftragte die Bauunternehmung Pfaffinger nicht nur mit dem barrierefreien Ausbau sondern auch mit der Errichtung einer Lärmschutzwand zur akustischen Abgrenzung des Bahnbetriebs und der angrenzenden Wohngebiete. Dabei werden Lärmschutzwände kurz LSW eingesetzt, die als Kombination Holz und Acrylglaswand verbaut wurden.

Die Höhe der neuen Schutzwand liegt zwischen 8,15 und 8,30m auf eine Länge von 24m.
Die Gründung der Lärmschutzwand erfolgt durch Tiefgründung auf Rammpfählen, dabei wurden Stahlrohre mit einem Durchmesser von 610mm im Abstand von 2,5m in den Untergrund eingebracht. Da sich im mittleren Bereich der Lärmschutzwand die Unterführung befindet gründete man dementsprechend flächig.

Zwischen den bereits erwähnten Stahlrohren stellte man eine kraftschlüssige Verbindung zu den Pfosten her. Darüber hinaus befinden sich Betonsockelelemente mit einer Mindesthöhe von 47 cm bis 1,25m in den Abständen der Pfosten. Auf diesen Sockelelementen verlegten die Facharbeiter 1,47m bis 2,60mcm hohe Schallschutzelemente bahnseitig hoch absorbierend. Diese sind teilweise reine Holzwandelemente oder Holz- Transparent- Kombi- Wandelemente mit Acrylglas.



Lärmsanierungsmaßnahme Bayern Frankenschnellweg – Abschnitt Süd

Auftraggeber: Stadt Nürnberg, Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

Ort: Frankenschnellweg – Abschnitt Süd/ Otto- Brenner- Brücke - AS Nürnberger Hafen

Bundesland: Bayern

Länge der LSW: Neubau 450m, Aufstockung 360m

Art der Ausführung:
Neubau/ Aufstockung eines Lärmschutzes durch Stahlbetonwände mit Vorsatzschale, sowie

Acrylglaselemente

Bauzeitraum: 10.11.2010 – 30.12.2011

Bauzeit: 12 Monate

Besonderheiten:
Innerstädtische Bedingungen mit ständig fließendem Verkehr erschweren die Ausführung und behindern die Parksituation
Statisch komplizierte Gründung aufgrund alter Kanalverläufe im Boden
45° Grad Neigung der oberen Acrylglaselemente


Durch den erheblichen Anstieg der Verkehrsbelastung mit bis zu 60.000 Kfz auf dem Frankenschnellweg – Abschnitt Süd zwischen Otto- Brenner- Brücke und AS Nürnberger Hafen ist eine hohe Lärmbeeinträchtigung der angrenzenden Bebauung vorhanden.

Als Gegenmaßnahme entschied sich die Stadt Nürnberg im betroffenen Abschnitt eine bestehende Lärmschutzwand aufzuhöhen und in einem weiteren Schritt beidseitig eine neue Lärmschutzwand zu planen. Die ARGE he-b Ingenieurbau GmbH / Bauunternehmung Pfaffinger GmbH wurde mit der Durchführung dieser beiden Vorhaben beauftragt. Eingesetzt wird dabei eine Lärmschutzwand, kurz LSW die aus Wandelementen mit Stahlbeton+ Vorsatzschale bzw. transparenten Acryl- Glaselementen besteht.

Die Höhe der neuen Schutzwand beträgt 6m, die bestehende stockte man um 2,5m auf.

Die Streckenabschnitte wurden mit hochabsorbierend fahrbahn - seitigen Schutzwänden ausgestattet.

Die Abschnitte wurden überwiegend als Tiefgründungen mit Stahlrohren im Vibrationsverfahren (Rammrohre) verankert. Die Rohre (Durchmesser 610) brachte man im Abstand von 5,0m in den Untergrund ein.

Als Pfosten für die Schallschutzwand sind Stahlträger vorgesehen, welche in die Pfahlköpfe bzw. Köcherfundamente eingespannt wurden. Als unterer Abschluss der Wand dienen Betonsockelelemente (d min. 50cm) als Fertigteile zwischen den Stahlpfosten. Darauf aufbauend montierte die ARGE he-b Ingenieurbau / Bauunternehmung Pfaffinger GmbH 3m hohe Wandelemente aus Stahlbeton, diese besitzen fahrbahnseitig eine hochabsorbierende Vorsatzschale aus Blähschieferbeton mit senkrechter Wellenstruktur (LAC 8). Transparente Acrylglasscheiben (d mind. 15mm) mit einem Leichtmetallrahmen bilden mit 2,5m den oberen Abschluss der Wand. 1/3 des genannten Wandbereichs wurde im 45° Grad Winkel zur Fahrbahn hin ausgebildet.


 

 

Lärmschutzmaßnahme Schwarzenfeld

 

Auftraggeber: Markt Schwarzenfeld

Ort: Nabburger Str. 46, 92521 Schwarzenfeld

Bundesland: Bayern

Länge der LSW: 124m

Art der Ausführung:
Beidseitig hochabsorbierende Holzlärmschutzwand auf vorhandenen Wall

Bauzeitraum: August - Oktober 2011

Bauzeit: 3 Monate

 

Der Sportpark der Marktgemeinde Schwarzenfeld wurde im Bereich der Tennisanlage mit einer Kombination aus Lärmschutzwall und Lärmschutzwand ausgestattet.


Mit der Ausführung der Erstellung der Lärmschutzwand auf der Wallkrone wurde die Bauunternehmung Pfaffinger GmbH betraut. Die Ausführung vor Ort erfolgte inklusive der Erstellung der Ausführungsplanung und prüffähigen Statik, der Einbringung der Stahlrammrohrgründung, der Montage der Pfosten, Betonsockel und Holzwandelemente sowie der Abdeckung  im Zeitraum September/ Oktober  2011.


Die beidseitig hochabsorbierende Holzlärmschutzwand aus Lärchenkernholz (Frontlattung Lärchenthermoholz) wurde auf einer Länge von 124lfm. gemäß Schallschutzgutachten realisiert.

Kontakt

Josef Pfaffinger
Bauunternehmung GmbH

Wiener Straße 35
94032 Passau
Telefon +49 (0)851 390-0
Telefax +49 (0)851 390-29

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