
Rohrleitungs-/Netzbau
Grabenlose Bauweisen
Ein weiteres Spezialgebiet der Pfaffinger Unternehmensgruppe ist die grabenlose Auswechslung und Sanierung von Druckrohrleitungen und Freispiegelkanälen.
Auch in diesen innovativen Geschäftsfeldern ist unser Unternehmen vom DVGW zertifiziert:
- Press-/Ziehverfahren (Gruppe GN 1)
- Berstlining (Gruppe GN 3)
- Rohreinzug-/einschub mit Ringraum (Gruppe R 2)
- Relining ohne Ringraum (Gruppe R 3)
Je nach Sanierungsverfahren sind Streckenlängen bis 1000 m und Nennweiten bis DN 1600 mm möglich. Vorhandene Rohrwerkstoffe wie Stahl, duktiler Guss, Grauguss, Beton, Stahlbeton, Steinzeug und Faserzement können mit diesem Sanierungsverfahren ausgewechselt und durch PE-HD-Rohren, Stahlrohren oder Rohren aus duktilem Gusseisen ersetzt werden.
Diese Sanierungsverfahren sind vor allem dann technisch und wirtschaftlich sinnvoll, wenn aus Verkehrs- oder Platzgründen keine alternative Rohrleitungsstraße realisierbar ist.
Für alle Fragen im Bereich der grabenlosen Bauweisen haben wir die passende und kompetente Lösung für unsere Kunden.
Unser Leistungsspektrum
Press-/Ziehverfahren (Gruppe GN 1)
Mit diesen Verfahren kann die Altrohrleitung aus Grauguss, duktilem Guss, Stahl, Faserzement und Kunststoff trassengleich, grabenlos ausgetauscht und zudem, je nach Erfordernis, der Durchmesser verändert werden. Bei der Auswechslung von Rohren der Nennweite DN 80 bis DN 400 sind dabei Ziehstrecken bis zu 200 m möglich. Dazu sollten im Abstand von 20 bis 30 m Zwischenbaugruben als Entlastungsbaugruben erstellt werden. Diese bieten zugleich die Möglichkeit, bestehende Anschlüsse umzubinden oder neue herzustellen.

Berstlining (Gruppe GN 3)
Mit dem Berstliningverfahren wird eine Rohrleitung auf der bestehenden Trasse erneuert. Dabei wird die Altrohrleitung aufgebrochen oder aufgeschnitten, in das umgebende Erdreich verdrängt und gleichzeitig ein neues Rohr gleicher oder auch größerer Dimension nachgezogen. Man unterscheidet zwischen dem dynamischen und dem statischen Berstliningverfahren. Baugrund und Beschaffenheit des Altrohres sind bei der Auswahl des Verfahrens maßgebend. Es werden dazu alle gängigen Rohrmaterialien mit Nennweiten von DN 50 bis DN 1000 mit Längen bis zu 300 m eingezogen.

Relining mit Ringraum (Gruppe R 2)
Die Ausführung kann als Rohrstrang-Relining, Langrohr-Relining und Kurzrohr-Relining erfolgen. Die Wiederberohrung einer bestehenden Rohrleitung durch den Einzug/Einschub einer neuen Rohrleitung stellt eine Methode dar, die nur in geringem Umfang Tiefbauarbeiten und kurze Betriebsunterbrechungen erfordert und zugleich große Einzugslängen ermöglicht. Streckenlängen bis 1000 m und Nennweiten bis DN 1200 sind mit diesem Verfahren möglich. Grundsätzlich können Rohre aus allen Werkstoffen im Reliningverfahren eingezogen oder eingeschoben werden, sofern sie den zukünftigen Betriebsbedingungen entsprechen. Rohre mit längskraftschlüssigen Verbindungen können eingezogen, Rohre mit Steckmuffenverbindungen müssen eingeschoben werden.

Relining ohne Ringraum (Gruppe R 3)
PE-Rohre aus speziellen polymeren Werkstoffen werden auf der Baustelle im Reduktionsverfahren kalt verformt. Der Außendurchmesser des Einzugsrohres wird dabei um bis zu 10 % verringert. Vorab verschweißte Rohrstränge werden dabei durch eine Reduktionseinheit mittels Seilwinden oder Gestängeanlagen eingezogen. Die zu sanierende Rohrleitung wird vorher gründlich gereinigt. Eine TV-Befahrung gibt Auskunft über den Zustand der Altrohrleitung. Die Kalibrierung der vorhandenen Rohrleitung bestätigt die Machbarkeit des Verfahrens. Der nun verformte PE-Rohrstrang wird in die zu erneuernde Rohrleitung eingebracht. Eine hydraulisch betriebene Rohrschubvorrichtung kann bei Erreichen der zulässigen Zugkräfte des Neurohres dazu geschaltet werden. Eventuell vorhandene Richtungsänderungen werden über eine spezielle Zug- und Schubtakttechnik problemlos durchfahren. Nach Beendigung des Rohreinzuges und Wegnahme der Zugspannung beginnt die Rückverformung der PE-Rohrleitung (Memory-Effekt). Das PE-Rohr legt sich nunmehr ringraumfrei an die nun bereits sanierte Altrohrleitung an. Dieses Verfahren ermöglicht die Erneuerung von Rohrleitungen bis DN 1600. Dabei können Streckenlängen bis 1000 m in einem Arbeitsgang eingebracht werden. Auch problematische Bereiche wie Düker können mit diesem Verfahren problemlos erneuert werden. Das Ergebnis ist ein statisch eigenständiges Rohrsystem mit geringer Querschnittsreduzierung bei Ausnutzung der vorhandenen Rohrtrasse.

Ausgewählte Referenzen
Berliner Wasserbetriebe
Trinkwasserleitung Schildower Str./Pankow (R2)
500 m Relining mit Ringraum, DN 500/700, GGG, St, PN 10
Trinkwasserleitung Körnerstraße/Steglitz (R3)
350 m Relining ohne Ringraum, PE 1.000 x 59,3 SDR 17, St, DN 1000, PN 10
Trinkwasserleitung Fennstraße/Wedding (GN 1)
350 m im Press-Ziehverfahren, DN 100/150, GG/GGG, PN 10
Abwasserdruckrohrleitung Fennstraße/Wedding (R3)
500 m PE-Reduktionsverfahren 1200, PN 10
Landsberger Allee/Allee der Kosmonauten/Marzahn (R2)
90 m Trinkwasserleitung Rohreinschub, DN 1000, St, PN 10 in DN 1600, St
Spundwandgrube und Trägerbohlwandgrube bis 10 m Tiefe
Trinkwasserleitung Sellerstraße/Wedding (GN 1)
300 m im Press-Ziehverfahren, GG/GGG, DN 100/150, PN 10
Trinkwasserleitung Wissmannstraße/Grunewald (GN 1)
550 m im Press-Ziehverfahren, GG/GGG, DN 100/150, PN 10
72 Stück Hausanschlüsse im Horizontalspülbohrverfahren
Neubau Trinkwasserleitung Bettinastraße (GN 1)
800 m im Press-Ziehverfahren, GGG, DN 100 – 150, PN 10
Abwasserdruckrohrleitung Körnerstraße/Steglitz (R3)
ca. 350 m Relining ohne Ringraum, PE 1.000 x 59,3 SDR 17, St, DN 1000, PN 10
Trinkwasserleitung Treptower Straße/Neukölln (GN 1)
100 m im Press-Ziehverfahren, DN 300, GG/GGG, PN 10
Trinkwasserleitung Landsberger Allee/Blumberger Damm (R2)
100 m Relining mit Ringraum, St, DN 1200/1400, PN 10
CHEVAK Cheb, a.s.
Erneuerung Quellgebiet – Wasseraufbereitungsanlage Nebanice (R2, R3, GN3)
Trinkwasserleitung
600 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 600, PN 10
2.260 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 500, PN 10
520 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 400, PN 10
360 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 350, PN 10
1.200 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 300, PN 10
100 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 315, PN 10
425 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 110, PN 10
1.500 m Berstliningverfahren, PE-HD, da 180 – 225, PN 10
1.100 m PE-HD-Leitung, da 180 – 315, PN 10
17 Stück Fertigteilschächte
6 Stück Tiefbrunnensanierungen, DN 3000
24 Stück Saugbrunnensanierungen, DN 1500
Relining Ortsnetz Cheb (R2)
425 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 110, PN 16 in Trinkwasserleitung, GGG, DN 300
Gemeinde Bad Wiessee
HB Prinzenruh-PE-Relining (R2)
375 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 125, PN 16 in Trinkwasserleitung DN 150 St
Kommunale Wasserwerke Leipzig
Sanierung Abwasserdruckleitung Miltitz (R2)
in Arbeitsgemeinschaft
1.000 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 630, DN 800 St
1.000 m DL Provisorium DN 500 St, Rohrbrücken
N-Ergie AG Nürnberg
Sanierung bzw. Ersatzerneuerung der Fernleitung Ranna (R2, R3) Teilprojekt 2 Reichenschwand
Trinkwasserleitung
1.300 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 900, PN 16
100 m Relining mit Ringraum, St, DN 800, PE-U, ZMU, PN 16
1 Stück Be- u. Entlüfterschacht
1 Stück Entleerungsschacht
N-Ergie Netz GmbH
Lorenzer Fallrohrleitung (R3)
Trinkwasserleitung
400 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 560, PN 16
400 m Entfernung ZM-Innenauskleidung bei Altrohr, GG, DN 500 – DN 550 im Höchstdruckwasserstrahlverfahren
1 Stück wasserdichte Trogbaugrube als MIP-Wand im Düsenstrahlverfahren
Sebalder Fallrohrleitung (R3, R2)
Trinkwasserleitung
1.670 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 560, PN 16
530 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 500, PN 16
80 m Relining mit Ringraum, St, DN 400
2.200 m Entfernung ZM-Innenauskleidung bei Altrohr, GG, DN 500 – DN 550 im Höchstdruckwasserstrahlverfahren
Netze BW Wasser GmbH
Erneuerung DN 900 GG durch Rohreinzug
150 m St, DN 800
Servicegesellschaft Sachsen-Anhalt Süd GmbH
Sanierung TWL Naumburg BA 2 (R2)
Trinkwasserleitung
2x 120 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 315, PN 10
2x 60 m Relining mit Ringraum, GGG, DN 400, PN 10
Bahnquerung
Höllenweg, Weißenfels (R3)
Trinkwasserleitung
400 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 400, PN 10
Stadtwerke München GmbH
Neubau einer UV-Anlage im Hochbehälterareal Deisenhofen (R2)
Trinkwasserleitung
80 m Relining mit Ringraum, St, DN 1100, PN 16
ZW 3, Los 3 Sanierung-PE-Relining im Einschubverfahren (R3)
42 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 1600, PN 4 in Trinkwasserstollenprofil DN 1700/1800
1 Stück Übergangskonstruktion PE-HD auf Stollenprofil
ZW 3, Los 3 Sanierung-PE-Relining im Falt- und Einschubverfahren (R3)
526 m Relining ohne Ringraum, PE-HD, da 1600, PN 4 in Trinkwasserstollen DN 1700/1800 inkl.
Einbindung St. DN 1600, PN 10
2 Anschlussbauwerke
Waldwasser – Wasserversorgung Bayerischer Wald
Tiefenbach VOF 37B (R2)
Trinkwasserleitung
1.080 m Relining mit Ringraum, PE-HD, da 250, PN 16 in PVC 300
8 Stück Einbindungen
Wasserwerke Paderborn
Neubau Trinkwasserleitung (GN3)
Auswechslung 700 m TWL, DN 300 AZ gegen DN 300 GGG im Berstliningverfahren
ZV Riesa-Großhain
TWL WW Riesa (R2)
Trinkwasserleitung
400 m Relining mit Ringraum, PE, da 315, GGG, DN 400
Ausführender Standort

Pfaffinger Bau SE

Pfaffinger Leipzig Bau GmbH

Pfaffinger Bau SE
ZNL Berlin-Brandenburg
Haben Sie Fragen?




